Was ist kbA-Baumwolle?
Für das Heranwachsen der kbA-Baumwolle werden ausschließlich Materialen und Methoden verwendet, die eine geringe Belastung der Umwelt mit sich ziehen. Die kbA-Baumwolle wird ohne Pestizide angebaut und ohne Chemikalien versponnen. Der Sinn der ökologischen Landwirtschaft ist mit der Natur zu arbeiten, nicht gegen sie. kbA-Baumwollbauern vertrauen ausschließlich auf organische Düngemittel, manuelle Fruchtfolge und den pflanzeneigenen Schädlingsschutz. Um Flurschäden kontrollieren zu können setzten sie Pest-Insekten ein. Des Weiteren sind die Baumwollfelder natürlich gedüngt und Unkraut wird durchweg mit der Hand, der Hacke oder dem Traktor entfernt. Außerdem wird durch neutrale Dritte sichergestellt, dass Bio-Produzenten einzig und allein Materialien und Methoden verwenden, welche auch für die ökologische Landwirtschaft zugelassen sind. Eine Farm bekommt erst dann das Bio-Etikett, wenn sie mindestens drei Jahre mit pestizidbefreitem Boden gewirtschaftet hat.
kbA-Baumwolle ist rein, natürlich, atmungsaktiv und somit ungefährlich für empfindliche Haut. Dadurch, dass die kbA-Baumwolle ohne giftige Chemikalien angebaut und verarbeitet wird, können später auch keine synthetischen Gifte durch Kontakt mit der Haut in die Blutbahn geraten.
Chemisch behandelte Kleidung, Betten oder Windeln blockieren das natürliche Gleichgewicht der Haut, somit staut sich die Hitze, was häufig zu Ekzemen und Hautreizungen auf Babyhaut führt.
Ferner halten die Biobetriebe ihre Böden und ihr Gießwasser stets geschützt, wodurch sich deren Haltbarkeit deutlich verlängert. kbA-Baumwollkleidung ist durch seine unverfälschte Zusammensetzung deutlich strapazierfähiger, da die herkömmliche Baumwolle durch chemische Zusatzstoffe sehr geschwächt wird und am Ende ein minderwertiges Kleidungsstück entsteht.
Verglichen mit konventioneller Baumwolle kann man sagen, dass die kbA-Baumwolle wesentlich dicker und stärker ist. Selbst nach mehrmaligem Waschen verändert sich die Eigenschaften minimal.