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Global Organic Textile Standard (GOTS)
Ziel von GOTS ist es, einen kontrollierten Standard für Textilien zu definieren, welcher den gesamten Weg des Produkts von der Herstellung der Ausgangsfasern bis zum Endprodukt unter ökologischen und sozial verantwortlichen Kriterien bewertet.
Dieser Standard für Bio-Textilien beinhaltet Herstellung, Verarbeitung, Verpackung, Etikettierung, Export, Import und Vertrieb aller natürlichen Fasern. Das Endprodukt kann dabei zwar mit einbezogen werden, doch der Standard bezieht sich im Wesentlichen auf Faserprodukte, Garne, Gewebe und Kleidung.
Im Vordergrund steht, wie in den EEC-Bestimmungen 2092/91 bzw. NOP-Richtlinien festgehalten, dass alle Fasern auf natürlichem Weg gewachsen sind (ohne chemische Dünger und/oder Pestizide) und auch weiterhin nicht chemisch behandelt werden.
Außerdem sollte über den gesamten Produktionsprozess Rechenschaft abgelegt werden. Das bedeutet, das jeder Schritt der Produktion wie das Spinnen, das Weben, das Waschen, etc. gewissen Regeln und Bestimmungen unterliegt, die in den Global Organic Textile Standards (GOTS) festgelegt sind. Zusätzlich beinhalten sie eine Auflistung an zugelassenen bzw. verbotenen Hilfsmitteln, um den ökologischen Profit zu steigern.
Die "International Working Group on Global Organic Textile Standard" wurde mit dem Ziel gegründet, die verschiedenen regionalen Maßstäbe zu vereinheitlichen und dem Global Organic Textile Standard anzupassen.
Mehr Informationen erhalten sie unter http://www.global-standard.org/
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TEXTILE EXCHANGE: OE blended and/or OE 100
Was ist "Textile Exchange"?
Textile Exchange ist eine nicht-profitorientierte Geschäftsorganisation, welche das globale Wachstum der ökologischen Baumwollindustrie fördert. Die Mitglieder der Textile Exchange - einschließlich Coop, Cutter & Buck, Hess Natur, Marks and Spencer, Mountain Equipment Cooperative, Nike, Norm Thompson, Otto Versand, Patagonia und Timberland - haben sich dafür entschieden, biologisch erzeugte Baumwollprodukte in ihre Sortimente aufzunehmen.
Weshalb wurden die te-richtlinien entwickelt?
Die Textile Exchange-Richtlinien wurden maßgeblich deshalb entwickelt, weil die Konsumenten zunehmend ein Bewusstsein für die Produktionsbedingungen in der Baumwollindustrie entwickeln. Beim Anbau des größten Teils der weltweit erzeugten Baumwolle kommen erhebliche Mengen Pflanzenschutzmittel und synthetische Dünger zum Einsatz. Dies führt in Verbindung mit konventionellen Anbaustrategien zu Schäden an Ackerboden und Umwelt. Viele der direkten und indirekten schädlichen Auswirkungen der Baumwollerzeugung können durch die ökologische Erzeugung verringert oder vermieden werden.
Welche vorteile haben sie durch te-zertifikat?
Das Textile Exchange-Zertifikat ermöglicht Ihnen einen besseren Marktzugang, da führende Textilunternehmen Textile Exchange-Bestimmungen als Minimumstandard ansehen. Damit verbessert sich die Vermarktungsmöglichkeit eines Textile Exchange-zertifizierten Unternehmens. Langfristig ist durch die kontinuierliche Verbesserung des Produktionssystems eine Senkung der Erzeugungskosten möglich.
Welche vorraussetzungen müssen sie erfüllen um ein te-zertifikat zu erlangen?
Um nach Textile Exchange zertifiziert werden zu können, muss Ihr Unternehmen die Anforderungen entsprechend der Textile Exchange-Richtlinien erfüllen. Bevor eine Inspektion erfolgt, ist es z.B. notwendig ein Dokumentationssystem zu führen, welches die nach Textile Exchange erforderlichen Daten dokumentiert und liefert.
Wir sind stolz ein Mitglied von Textile Exchange zu sein: http://organicexchange.org/oecms/List-of-Members.html
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Egedeniz besitzt weltweit bekannte Zertifikate bezüglich Bio-Textilien.

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